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Google-Autocomplete: Beihilfe zur Holocaust-Leugnung?

Es ist schon erstaunlich, welche offenbar populären Suchanfragen die Google-Autovervollständigung zu Tage fördert, sobald man nur „es gab k“ eingibt…

Screenshot - 17_04_2015 , 15_40_07 holocaust

 

 

 

 

 

 

 

 

Bleibt nur zu hoffen, dass die deutsche Justiz das nicht zum Anlass nimmt, Google zu einer Manipulation des Algorithmus zu zwingen – wie sie es wahrscheinlich schon im Fall Bettina Wulff (oder wie sie inzwischen heißen mag) getan hätte, hätten sich die beiden nicht zuvor außergerichtlich geeinigt.

Denn jedem einigermaßen klar denkenden Menschen muss schließlich klar sein, dass diese (oft überaus nützliche) Funktion zwar viel über diejenigen aussagt, die nach Informationen über Personen oder Sachverhalte suchen – aber eben rein gar nichts über diese Personen und Sachverhalte selbst. Und dass Meinungen wie „Es gab keinen H0locaust“ & Co. sich nicht essentiell von Meinungen wie „Es gab keine Mondlandung“, „Es gab kein Mittelalter“ oder „Es gab keine Evolution“ unterscheiden.

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