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Vom „zweiten Weltkriegssündrom“, Eichhörnchen und Perserkatzen: AfD-Wähler stellen sich (immer noch) vor.

Das Blog AfD-Wähler stellen sich vor mit den schönsten Kommentaren von der Facebook-Seite der Alternativlinge wird leider seit geraumer Zeit nicht mehr aktualisiert. Angeblich hat man sich bei der AfD inzwischen professionalisiert und löscht allzu peinliche Kommentare.

Die Frage, warum sich ausgerechnet bei der AfD solche Menschen herumtreiben, kann Lucke nicht beantworten. “Dem ist so, aber man muss konsequent gegensteuern. Wir werden die Moderatoren nochmals dazu anhalten, gegen solche Knallköpfe schneller durchzugreifen.”
Tagesspiegel: AfD kämpft gegen Beleidigungen auf Facebook-Seite

Ein kurzer Blick auf die heutigen Kommentare, vor allem zu dem von der AfD erwartungsgemäß bejubeltem Schweizer Referendum gegen Armutseinwanderung (von Deutschen) zeigt, dass es mit dem Anhalten der Moderatoren allzu weit her nicht sein kann:

… munkelt man im Altersheim, während man an der (von einem Migranten) angereichten Schnabelflasche nuckelt. Schon klar, Hans-Joachim Graichen.

Und „Kirs Ten“ versteht offensichtlich nicht, dass die Wut „der Schweizer“ sich gerade gegen die Einwanderer richtet, die einen Arbeitsplatz haben.

Ja, Frank Emmert, das zweite Weltkriegssündrom war bekanntlich viel noch schlimmer als das erste! Deswegen darf man nicht „ansprechen“, dass in einer Klasse 2 „Deutsche“ und 14 „Migranten“ sitzen. Auch wenn eine Klasse mit nur 18 Schülern geradezu ein Luxus ist – klar, dass man Kommasetzung da nicht mehr lernen kann als „Deutscher“. Nicht wahr, Jens Stüber?

Rätselfhaft raunendes findet man auch, so wie hier die poetischen Gedanken des „Reginald Front de Boeuf“:

Genau, und dazu noch endlich wieder ein hübsches Stahlgewitter – weg mit der verweichlichten „Welt der Schmerztablette“, in der nur noch die „Schande“ auf hellbraunen Feldern gedeiht.

Allerdings betätigen sich die Alternativen-Sympathisanten natürlich nicht nur auf Facebook. Auch im Kommentarbereich von YouTube, traditionell die Heimat des Dämlichsten vom Dämlichen, fühlen sie sich erwartungsgemäß wie zuhause. Dort ist es einem gewissen „Horst Förster“ gelungen, auf wirklich verständliche und absolut unwiderlegbare Weise zu erklären, warum es zur Auflösung des Euro-Raums keine Alternative gibt…

Gut, dass Horst Förster die Zusammenhänge endlich mal erläutert: Deutschland ist ein Eichhörnchen, Frankreich ein Wellensittich, Griechenland ein Schildkröte und Portugal eine Perserkatze. Und die Währung ist das Futter! „ButtThrowProductions“ und „Roman von German“ – nette Versuche, aber Ihr verschwendet offensichtlich Eure Zeit. 😉

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